Hyperhidrosis – Schwitzen ist nicht gleich Schwitzen

Große Schweißflecke unter den Achseln, schweißnasse Hände und Schweißperlen auf der Stirn – und das alles ohne körperliche Anstrengung und auch bei kühlen Temperaturen.

Die primäre Hyperhidrosis meint nicht „ein wenig mehr schwitzen“ und mal ein paar Schweißflecke auf der Kleidung, sondern ein Schwitzen, das jedes Deo überrundet. Diese Form der Hyperhidrosis führt auch ohne Sport zu Rinnsalen an Schweißtropfen. Für Betroffene kann das sehr belastend sein und Leid verursachen.

Generalisierte -also den ganzen Körper betreffende- sekundäre Hyperhidrose wird eher durch Krankheiten oder Medikamente ausgelöst. Dies sollte abgeklärt werden, weil es Ausdruck einer anderen Erkrankung sein kann. Der Hausarzt ist hier – wie bei vielem – der erste Ansprechpartner*in.

Die primäre Hyperhidrosis beginnt meist in der Pubertät und tritt bei ansonsten gesunden Menschen auf. In aller Regel sind Achseln, Hände, Füße oder der Kopf die betroffenen Stellen. Das Schwitzen ist auf beiden Körperseiten annähernd gleich und tritt mindestens einmal pro Woche auf. Die eigentliche Ursache der Hyperhidrosis ist noch nicht bekannt.

Die Hände und das Alter

Wind, Wetter, Sonne und Arbeit setzten unseren Händen zu. Die zarte Haut an schlanken Händen zeigt das deutlich. Und wenn auch noch das wenige Unterhautfettgewebe im Laufe des Lebens dahinschmilzt, werden die Hände noch schlanker, die Haut noch anfälliger und die Adern deutlicher.

Wie in anderen Körperregionen lässt sich auch hier mit den eigenen Fettzellen – entnommen an einer Stelle mit mehr Unterhautfettgewebe – wieder auffüllen, was verloren gegangen ist.

Filler – bekommt man das wieder weg?

Was, wenn es nicht bleiben soll wie es ist? Wenn es zu viel ist? Wenn es an der falschen Stelle ist? Wenn es Schwellungen gibt? Und man nicht warten kann oder will, bis der Filler nach vielen, vielen Monaten wieder abgebaut ist?

Keine Panik! Es gibt eine Lösung – jedenfalls für Hyaluronsäure-Filler. Denn diese können durch das Enzym Hyaluronidase “aufgelöst” werden und damit der Effekt rückgängig gemacht werden.

Wie oft und wieviel von dem Enzym gespritzt wird, hängt von der Menge des Fillers ab und dem, was davon entfernt werden soll. Somit kann es sinnvoll oder notwendig sein, das Enzym wiederholt zu spritzen.

Bei allen nicht nur aus Hyaluronsäure bestehenden Fillern oder bei vollständig anderen Materialien ist das nur teilweise oder gar nicht möglich.

Frauenbrust

Vorsorge ist wichtig

Gehen Sie regelmäßig zur Vorsorge?

Vor einer ästhetischen Brustoperation ist es wichtig abzuklären, dass alles gut ist und es keinen Befund an der Brust gibt, um den man sich kümmern oder der beobachtet werden muss.

Das hat zum einen den Grund, dass nur eine gesunde Brust einem rein ästhetischen Eingriff unterzogen werden sollte. Zum anderen hat es den Grund, dass durch die Heilung nach der Operation Veränderungen und kleine Narben im Brustdrüsengewebe entstehen. Damit diese nicht als bösartige Veränderungen gewertet werden, sondern zur Operation gehörig sind, ist es gut, wenn man vor der Operation sozusagen eine Bestandsaufnahme gemacht hatte.

Und wie gesagt, zur Vorsorge gehen ist ohnehin wichtig.

Männerbrust

Abklärung und Vorsorge geht auch bei Männern vor

Eine vergrößerte Brust beim Mann (Gynäkomastie oder Pseudogynäkomastie) kann normal sein oder durch Hormonverschiebungen verursacht sein. Eine Operation aus ästhetischen Gründen kommt erst in Frage, wenn alle Untersuchungen zeigen, dass sie ohne pathologischen – also krankhaften – Befund sind. Sonst kommt die Gesundheit immer vor dem Aussehen!

Der Hausarzt ist für eine Abklärung häufig erste Anlaufstelle, aber da Hormone, Drüsengewebe an der Brust und die männlichen Geschlechtsorgane untersucht gehören, sind Urologen, Andrologen, Radiologen und Endokrinologen die Fachkollegen, die sich damit am besten auskennen.